Natur


Der Baum lebt!
Erwachsen aus einem winzigen Samen sprießt er in die Höh.
Jahr um Jahr, Knospe um Knospe, Blatt um Blatt.
Seine Wurzeln verankert wie hundert Schiffe.
Sein Stamm hart wie Knochen.
Seine Äste in sich verzweigt wie Schlangen
Seine Krone mächtig wie die eines Königs.
Anmutend, prächtig, faszinierend.
Bis der Mensch sagt: „Stirb!“

Welch störendes, mickriges Korn ist der Mensch im Zahnrad der Zeit.
Wird Tag um Tag neu geboren und ich hör wie die Welt um Hilfe schreit!

Wenn Schweine Menschen zum Schlachten züchten´
wenn Fische Menschen in Netzen fangen,
wenn Bäume Menschen massenhaft fällen,
wenn Robben Menschen sinnlos heuten,
wenn Flüsse Menschen sorglos verpesten,
wenn Wale Menschen erbarmungslos jagen,
wenn Mäuse Menschen experimentell nutzen,
dann hat die Natur den Krieg gewonnen!

Um Unglaubliches, Faszinierendes zu sehen, reisen die Menschen um die halbe Welt!
Sie fahren, sie fliegen in fremde Länder, in fremde Städte,
ruhelos, rastlos immer auf der Suche, koste es was es wolle.
Zeit, Natur, Leben. Egal!
Das unglaublich faszinierende muss es sein.
Dabei liegt es doch so nah!
Schon der nächste Baum, ob jung oder alt, ist immer unglaublich faszinierend!

Die Wogen brechen das Licht, das nasse Gras, das Schilf der riecht.
Seelig ruhig kommt das Idyll daher, wenn das ewig menschliche Geschrei nicht wär!


Sie ist die beste Architektin,
die größte Baumeisterin,
die genialste Statikerin!
Sie ist unsere Natur!

Die Stille des Waldes ist wunderschön!